eSports beim MSC Oenetal weiter im Aufwind

Oedingen. Bereits vor einigen Wochen stand das Saisonfinale der 1. ADAC SimRacing Challenge auf dem Programm. Ein furioses Rennen im eifeltypischen Regen auf der Grand Prix Strecke des Nürburgrings bot einen angemessenen Saisonabschluss der ersten Saison der offiziellen Serie des ADAC Westfalen. Mitten drin wie gewohnt Julian Fischer, der in seinem Audi R8 GT3 die Fahnen des MSC Oenetal als einer der wenigen Einzelstarter im Feld der rund 20 Fahrzeuge hochhält. Nach einem schwierigen Start mit einigen Berührungen ans Ende des Feldes zurückgefallen, kann sich Fischer mit einer konstant starken Leistung im Laufe des zweistündigen Rennens noch auf einen starken 5. Rang nach vorne kämpfen.

Der Audi R8 – erfolgreich pilotiert von Julian Fischer

„Gerade die für mich (als im SimRacing immer noch recht neuen Teilnehmer) ungewohnten Regenbedingungen waren sehr herausfordernd. In der Startphase wurde ich leider nach einer ersten noch folgenlosen Kollision von hinten getroffen und auf einen weiteren Fahrer geschoben. Damit stand ich erstmal am Ende des Feldes. In der Folge konnte ich mich aber doch überraschend gut auf die widrigen Bedingungen einstellen und trotz leichter Beschädigungen am Fahrzeug ordentlich nach vorne fahren. In Summe also noch ein ordentlicher Abschluss einer tollen ersten Saison.“ soweit Julian Fischer nach dem Rennen.

Am Ende der 6 Rennen umfassenden Meisterschaft steht nun der Lohn der konstanten Leistungen fest: Gesamtrang 2 in der Meisterschaftswertung der ADAC SimRacing Challenge geht an den MSC Oenetal (Julian Fischer) hinter den Seriensiegern vom MSC Ruhr-Blitz Bochum (Kris Behm / Felix Blankenburg). Das Podest komplettiert auf Rang drei die Mannschaft des MSC Herten (Devin Jürgensmeyer / Max Grün / Tobias Block).

Am letzten Wochenende stand zudem ein weiteres Saisonhighlight an, nämlich der zweite Lauf zur digitalen Youngtimer Trophy. Nach einem eher durchwachsenen ersten Lauf im belgischen Spa, stand nun die herausfordernde Nürburgring Nordschleife an. Im rund 20 Autos starken Feld der BMW M3 E30 trat Julian Fischer unter der Flagge von Fleper Motorsport und dem MSC Oenetal zum 2-Stunden-Rennen an und sicherte sich mit Gesamtrang 9 am Ende ein beachtliches Top-10 Ergebnis im sehr starken Fahrerfeld.

Fischer nach dem Rennen: „Der Umstieg aus der ADAC GT3 Serie auf die Youngtimer Fahrzeuge mit H-Schaltung, manueller Kupplung und ohne jegliche Fahrhilfen war schon ein kleiner Kulturschock und zu Beginn nicht ganz einfach. Dennoch oder gerade deshalb hat das Rennen aber riesig viel Spaß gemacht und am Ende bin ich sehr glücklich mit dem Ergebnis und meiner Leistung! Ich hoffe sehr, dass sich in Zukunft weitere Möglichkeiten für mich auftun, spannende Rennen auf der Nürburgring Nordschleife zu fahren.“